Arbeiten in der Schweiz
Gute Arbeitskräfte sind in der Schweiz gesucht. Insbesondere dieses Jahr empfinden wir die Nachfrage besonders groß.
Arbeitnehmer/innen aus Deutschland, die in der Schweiz arbeiten möchten sind in der Regel als Grenzgänger oder Aufenthalter tätig.
Grenzgänger sind Personen, die in Deutschland wohnen und zum arbeiten in die Schweiz fahren. In der Regel kehren sie nach der Arbeit wieder zum Wohnort zurück.
Aufenthalter dagegen ziehen in die Schweiz um dort zu arbeiten.
Beide Möglichkeiten bieten Vor- und Nachteile. Wichtige Unterschiede sehen Sie unten:
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Grenzgänger |
Aufenthalter |
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+ geringere Lebenshaltungskosten + günstigere Miete/Immobilienpreise + Anspruch auf Elterngeld + Kindergarten +/- deutsches Schulsystem
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+ geringere Steuerbelastung + MwSt. Rückerstattung beim Einkauf in
- deutlich höhere Mieten/Immobilienpreise - deutlich höhere Lebenshaltungskosten - Kinderhort ist sehr teuer - Kindergarten i.d.R. erst ab 5. Lebensjahr - Die Auswanderung ist ein gr. Aufwand |
Bitte beachten Sie, dass der Kurs von ca. 1,20 CHF/€ (Stand 05.04.2012) für Grenzgänger sehr Interessant ist, aber der Schweizer Wirtschaft stark schadet. Anfang August 2011 lag der Kurs kurzzeitig sogar bei fast 1 CHF für 1 Euro. Im Ergebnis hat die Schweizer Nationalbank (SNB) am 06.09.2011 einen Mindestkurs von 1,20 CHF/€ festgelegt (siehe Pressebericht).
Dieser Mindestkurs hilft der Schweizer Wirtschaft immer noch nicht und man geht davon aus, dass dieser Mindestkurs weiter nach oben angepasst werden muss. Aus diesem Grund vertrete ich die Einschätzung, dass der Kurs durch die SNB auf ein Niveau von mindestens 1,30 CHF/€ angehoben wird.
Auch in der Schweiz selber werden die Stimmen bzgl. einer Abwertung des Franken lauter. Hier ein Pressebericht vom 06.10.2011 und ein Pressebericht inkl. kleinem Video vom 05.01.2012.
SNB-Interimspräsident Thomas Jordan hat in seiner Rede am 07.02.2012 ebenfalls von einem "sehr starken Franken" gesprochen und das bei weiteren wirtschaftlichen Abwärtsrisiken Maßnahmen ergriffen werden.Wirtschaftsminister plädiert gar für ein Anheben des Kurses auf 1.35 bis 1.40.
27.03.2012: Der Schweizer Wirtschaftsminister plädiert für ein Anheben des Euro Mindestkurs auf 1.35 bis 1.40 (Quelle: Tagesanzeiger.ch)
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